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Die GlasmacherClemens August von Westphalen (1753-1818), der seinen landwirtschaftlichen Betrieb in Fürstenberg mit den Gütern Wohlbedacht und Eilern konsequent ausgebaut hatte, suchte auch die reichen Holzvorräte seiner Wälder gewinnbringend zu nutzen. Im Jahr 1800 schloss er mit dem Glasfaktor Anton Wilhelm Kapmeyer einen Vertrag über die Anlage einer Glashütte im Fürstenberger Wald. Kapmeyer war Unternehmer und gründete zusammen mit Christian Wiegand, der aus einer alten Glasmeisterfamilie stammte, die bei Brakel in der Glashütte Emde hervorragende Glaswaren herstellte, eine 'Glasfabrik Compagnie'. Die junge Gesellschaft erwarb 11,5 Morgen Wiesenland auf der kleinen Aa unter dem Felgenberg und auf Lübbers Plätzen. Noch im gleichen Jahr wurde das Fabrikgebäude errichtet, zu dem quer das Wohnhaus des Fabrikherrn angefügt wurde. Sechs Wohnhäuser für die zwölf Familien der Hüttenarbeiter folgten südwärts in zwei Reihen. Die Gebäude umschlossen auf drei Seiten einen großen Garten. Die Glasmacher wurden von bestehenden Hütten bei Driburg und Brakel abgeworben. Die Kirchenbücher weisen auf die Glashütten Emde, Istrup und Siebenstern hin. Andere Glasmacher kamen aus dem Fürstentum Lippe und dem Kurfürstentum Hannover, wo die dortigen Landesherren die Glashütten inzwischen geschlossen hatten, da sie durch intensive Holznutzung eine Verwüstung ihrer Wälder befürchteten. Die Glasmacher und ihre Herkunft
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