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Über die Totenbrücke ging Jahrhunderte lang
der Leichenzug zum alten Kirchhof des Dorfes. 1830
"ließ dagegen der Herr Graf von Westphalen statt der
alten hölzernen Totenbrücke von Steinen eine massive Fahrbrücke
erbauen, welche derselbe auf ewige Zeiten unterhalten muss, wogegen die
Gemeinde sich verpflichtet hat, die nötigen Materialien
herbeizuschaffen."
Auszug aus der Gemeindechronik anno1830 |
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Der um 1780 erbaute Schafstall wurde vom
Fürstenberger Carnevals Club restauriert und dient heute als
Begegnungsstätte. Auf seinem Vorplatz wurden als Hexen verurteilte
Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
"Wahr ist, dass sie dem Teufel sich ergeben
und mit ihm zu Bett gegangen ist."
Unter der Folter erpresstes 'Geständnis' der Magdalena Scheiffers vor
dem Gericht der Herren von Westphalen in Fürstenberg. |
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Unter dem Nüllberg liegt hinter dem Haus Wasserplatz 40 der
Schwemmteich. Hier wurde Flachs geröstet, Eichenlohe gewonnenen
und die Wasserprobe an den 'Hexen' vollzogen.
"Die unschuldig für Hexen angesehene Seelen
sind auf dem Wasserplatze bei der Lohemühle unweit Ridders Hause ins
Wasser geworfen und welche in diesem Schwemmteich zu Grunde gegangen, sind
auf den Scheiterhaufen geworfen und verbrannt worden."
Auszug aus der Gemeindechronik anno1818 |
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